Rheinhessen2016

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Die gelbe Schafsnase blinkt in der Sonne. Alte Obstsorten kehren zurück!

Gelbe Schafsnase, Kanadarenette, Kaiser Wilhelm, Hausmütterchen, Geheimrat Dr. Oldenburg – so heißen einige Apfelsorten, die einst in unserer Region angebaut wurde. Mehr als 30 Sorten birgt allein das historische Apfelsortiment, das der Ingelheimer "Arbeitskreis Alte Obstsorten“ zusammengetragen hat – und wieder heimisch machen will. „Unsere alten Sorten sind kulturelle Erzeugnisse“, weiß Dr. Jörg Schmidt. Der Vorsitzende des Arbeitskreises erinnert zur Eröffnung der Ausstellung „Alte Obstsorten in Rheinhessen – vergessene Vielfalt“ in der Ingelheimer Rathausgalerie an die unzähligen Obstfelder, die bis ins vergangene Jahrhundert Ingelheim umgaben. (mehr …)
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Stolpersteine erinnern an Opfer der NS-Zeit

An mehr als 1200 Orten hat Gunther Demnig bisher Stolpersteine verlegt. Damit leistet der Kölner Künstler einen Beitrag dazu, die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wachzuhalten. Auch in Gau-Algesheim hat er bereits Gedenksteine verlegt, die an Menschen erinnern, die wegen ihres Glaubens deportiert und ermordet wurden. Nun kommen weitere Steine dazu. Vier Messingplatten rufen das Schicksal der Familie Möbius in Erinnerung. Sie liegen vor dem Eingang der Laurenzikirche, in deren Innern sich seit 1986 eine Gedenkstätte für Opfer des Nationalsozialismus befindet, und wo auch der Familie Möbius ein Platz gewidmet ist. (mehr …)
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Napoleonsturm erinnert an Telegrafenlinie Metz – Mainz

In Zeiten von Smartphones und nahezu umfassender Digitalisierung kommt einem ein Rückblick auf die Anfänge modernder Übertragungstechniken vielleicht antiquiert vor, kann aber auch schon staunen machen. Wie wäre es damit: Im Jahre 1794 wurde eine Nachricht von Lille nach Paris in nur zwei Minuten übermittelt. Wie das? Nun, mit Hilfe der optisch-mechanischen Telegrafie konnte man schon Ende des 18. Jahrhunderts eine Strecke von 225 Kilometern in nur so kurzer Zeit überwinden. (mehr …)
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Letzter Zeuge eines einfachen und harten Daseins – das Fischerhaus in Frei-Weinheim

Es fällt einem sofort ins Auge, das kleine Fischerhaus in der Schubertstraße. Im Schatten der Gustav-Adolf-Kirche hielt es viele Jahre einen Dornröschenschlaf, bis es von der Initiative Frei-Weinheim (IFW) wieder zum Leben erweckt wurde. Am 1. September 2016 wurde das einstige Fischerhaus als kleines Museum eingeweiht und mit neuen Leben gefüllt. Es dokumentiert das Leben der einfachen Menschen – und birgt letzten Zeugnisse alter Fischertradition in Frei-Weinheim. (mehr …)
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1814 bis 1816: Bittere Armut und politische Ungewissheit

Mit der Völkerschlacht von Leipzig kehrten leider keine glücklichen Verhältnisse in Rheinhessen ein, vielmehr lebte die Bevölkerung nach wie vor in Armut und Pein. Normalität und ein erträgliches Auskommen wurden zwar herbeigesehnt, ließen aber noch auf sich warten. Die Last der vielen Einquartierungen drückte vor allem in der ersten Hälfte des Jahres 1814, als die russischen Verbündeten sich über Wochen hier niederließen. Später sollten noch preußische und bayerische Truppen folgen. Die Menschen kämpften mit Seuchen und immensen Kriegssteuern. (mehr …)
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Ausstellung im Ockenheimer Heimatmuseum: 200 Jahre Rheinhessen im Spiegel eines Weinguts

Man schreibt das Jahr 1923. Für stolze 14 Millionen Mark wechselt ein Halb-Stück-Fass Wein (600 Liter) den Besitzer. Verkäufer ist das Ockenheimer Weingut Merz. Grund für den horrenden Preis ist freilich nicht allein die Weinqualität, sondern vor allem die Inflation. Die Preissteigerung galoppiert. Zu Beginn der Weinlese des Jahres 1923 beträgt der Tageslohn einer Leserin noch 400 Millionen Mark, zwei Wochen später liegt er schon bei unglaublichen 300 Milliarden. Die Währungskapriolen machen den Menschen in Rheinhessen schwer zu schaffen. (mehr …)
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Internationale Tage bringen seit 57 Jahren große Kunst nach Ingelheim

Die Internationalen Tage öffneten am 17. Juni bereits zum 57. Mal ihre Pforten. Blickt man auf 57 Jahre Internationale Tage, blickt man auch auf die Geschichte eines über Jahrzehnte wirkenden Kulturengagement, das von dem Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim traditionsbewusst fortgeführt wird. Viele Werke großer Künstler haben in diesem Zeitraum Ingelheim schon besucht. Goya, Dürer, Picasso, Beckmann, Toulouse-Lautrec, Miro, Warhol, Manet, Klee - sie alle wurden in Ingelheim in kleinen, aber feinen Ausstellungen präsentiert. (mehr …)
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Gau-Algesheim feiert 1250 Jahre

Die Gau-Algesheimer sind in Feierlaune – und sie haben alles Grund dazu. Schließlich feiert das Städtchen in diesem Jahr seinen 1250. Geburtstag. Auf den 22. November 766 datiert ist die Urkunde des Klosters Lorsch, in der erstmals das Dorf Alagastesheim erwähnt wird. Im „Codex laureshamensis“, dem Urkundenregister des Klosters Lorsch, ist dokumentiert, dass Nather und Hiltrud aus Alagastesheim an diesem Tag dem Kloster Lorsch eine Manse (20 Morgen) Ackerland schenkten. (mehr …)
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